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Richtiges Atmen

Die richtige Atmung ist uns verloren gegangen. Wenn man kleine Babies beobachtet, wie sie atmen, dann merken wir, dass sich der kleine Bauch hebt und senkt. Und dass langsam aber tief. So wie der Atmungsrefelex, so ist auch die Art der Atmung angeboren, eben automatisch. Wir , in unserer modernen Welt, der Zivilisation, haben diese Fähigkeit leider eingebüßt.

 

Denn schon von klein an werden wir unter Stress gestellt. Und das bedeutet, dass wir anders atmen, denn es ist ein alter Flucht und Kampfmodus. Zu diesem gehört auch eine schnellere Atmung. wenn wir dies zu oft machen, können wir genauso wie die übermäßige Herztätigkeit Kreislaufbeschwerden und in der Folge weitere Erkrankungen erhalten.

 

Basisches Gleichgewicht.

Viele wissen nicht, dass wir über das Atmen auch das Säure/Base Gleichgewicht herstellen, oder eben durch falsches Atmen zu viel Säure in unseren Körper bilden. Und im Umkehrschluß können wir über die Atmung unseren Körper entsäuern. Ist das nicht eine tolle Information? Oft benötigen wir keine teueren basischen Zusatzmittel oder -stoffe. Es wird zwar mehr Sauerstoff eingeatmet, aber dieser kann nicht optimal genutzt werden. Denn gleichzeitig verlieren wir mit dem vielen Atmen zu viel Kohlendioxid und bringen unsere Blutgase ins Ungleichgewicht. (Mehr dazu weiter unten) Das Atemzentrum im Gehirn stellt sich im Laufe der Zeit durch die ständige Überatmung (siehe unten) auf einen niedrigeren CO2-Wert ein. Deshalb wird seitens des Atemzentrum bereits dann eine Atembeschleunigung initiiert, wenn die CO2-Konzentration noch unter dem normalen Wert liegt. 

 

 

Stress

Stress führt zu Hyperventilation, indem dabei zuviel von CO2 ausgeatmet wird. Dies benötigen wir aber für unseren Basenhaushalt und die Beförderung des Sauerstoffs in die Blutbahnen. „Eine lange Zeit galt Kohlendioxid als "Abfallprodukt" des Körpers. Aber die wissenschaftlichen Forschungen haben gezeigt, dass Kohlendioxid ein sehr wichtiger Faktor ist, der die biologischen und physiologischen Prozesse beeinflusst. Kohlendioxid beeinflusst den Stoffwechsel in den Zellen, den Zustand der glatten Muskulatur der inneren Organe und der Gefäβe, den Zustand des Nervensystems, das Säure-Base-Gleichgewicht und den Prozess der Trennung des Sauerstoffes vom Hämoglobin während des Durchganges des Blutes durch die Kapillaren. …

 

Überatmung, d.h. übermäβige Kohlendioxid-Abgabe, führt zu erhöhter Alkalinität des Körpers. Um diese auszugleichen, scheiden die Nieren Alkali-Ionen (Kalium, Calcium und Magnesium) über den Urin aus, was zu einem Mineralverlust führt. Langandauernde Überatmung reduziert die Bildung zahlreicher wichtiger Substanzen im Körper, unter anderem steigt das allgemeine Erkrankungsrisiko, da infolge der reduzierten Bildung von Kortikosteroiden die Abwehrkräfte des Körpers abnehmen.“ (intellectbreathing).

 

Sauerstoffverständnis

Wir atmen, damit Sauerstoff im Blut zu den Geweben gelangt, wo er für die Energiegewinnung unabdingbar ist.„Aber nur jener Sauerstoff stellt für den Organismus einen Gewinn dar, der von den Geweben aufgenommen werden kann. Nicht jener, den sie nicht aufnehmen können.“ (Viktor Krauter) Damit der Sauerstoff überhaupt in die Zellen gelangt, ist das Kohlendioxyd (CO2) in der Atemluft von entscheidender Bedeutung. (nach Viktor Krauter)

 

Kohlensäure-Arteriolen

Das Lumen (der innere Durchmesser) der Arteriolen wird größer, wenn sich mehr Kohlendioxid im Blut befindet. Umgekehrt verengen sich die Arteriolen, wenn zu wenig Kohlendioxid im Blut ist. Diese Verengung führt zu einer Erhöhung des Blutdrucks.

 

Kapillarisierung:

Das Kapillarnetz (Netz von feinsten Adern, dort gelangen Moleküle aus dem Blut in die Zellen und umgekehrt) in allen Geweben des Körpers wird dichter durch die kohlensäure-ansammelnde Atemmethode. In Ruhe geschlossene Kapillaren werden geöffnet, neue bilden sich.

 

Das Kohlensäure-Anastomosen-Phänomen:

Wegen der oben beschriebenen Blutdrucksteigerung öffnen sich die Anastomosen (Kurzverbindungen von Arterie zu Vene, die sich vor den Kapillarnetzen befinden). Das hier durchfließende Blut gelangt nicht zu den Zellen, der Sauerstoff wird wirkungslos wieder ausgeatmet. Ist aber

mehr Kohlendioxyd im Blut, schließen bzw. verengen sich die Anastomosen, das Blut gelangt in die Kapillarnetze und versorgt die Zellen.

 

Das Kohlensäure-Sauerstoff Zusammenhang.

Die Abgabe des Sauerstoffs vom Blut an die Gewebe geschieht vollständiger und leichter bei optimalem Kohlendioxydgehalt des Blutes. Es handelt sich hier um den Bohr`schen Effekt, genannt nach dem dänischen Physiologen Christian Bohr, der ihn 1904 entdeckte. Er besagt: Je höher die Konzentration des Kohlendioxyds bzw. der Kohlensäure im Blut, und damit je saurer das Blut ist, desto leichter trennt sich der Sauerstoff vom Hämoglobin. Wenn man die Atemluftmenge einschränkt, erreicht man nicht nur durch die Anreicherung des Blutes mit CO2 positive Auswirkungen auf die Gesundheit, man setzt den Körper gleichzeitig einem „Höhentraining“ aus: Bergluft aus dem eigenen Wohnzimmer.

 

Mit der Frolov Methode wird dies ausgezeichnet trainiert. Prof. W. Frolov, Biochemiker aus Russland, nahm die Forschungsergebnisse von Buteyko und anderen auf und forschte weiter. Mit ungewöhnlichen physikalischen Methoden wie der Kirlian-Fotographie entdeckte er weitere erstaunliche Phänomene und Zusammenhänge bei den Atmungsvorgängen. Dies hier genauer auszuführen würde den Rahmen des Beitrags sprengen. Als ein Resultat seines Wirkens entwickelte er ein einfaches Hilfsgerät für das Atemtraining, genannt „Frolov- Atemtrainingsgerät“ (Frolov-ATG), mit dem es möglich ist, verschiedene Effekte des Trainings leichter zu erreichen wie die Änderung des Gasmischungsverhältnisses und das Training des Zwerchfell-Muskels. Das Gerät erhielt im Jahr 1995 vom Russischen Gesundheitsministeriums die Anerkennung und das Patent und ist auch für den EU- Raum zertifiziert.

 

 

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Die Studien sind entnommen  aus :

www.molecularhydrogenfoundation.org, Molecular Hydrogen Foundation, USA, Tyler Le Baron

 

http://www.eimht.eu/ European Institut for Molecular Hydrogen Therapy

  

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/ US National Library of MedicineNational Institutes of Health

 

http://www.molecularhydrogenstudies.com und öffentlichen wissenschaftlichen Medien, medical gas Research,Plus.org, science direkt u.a.  Wir danken der molecular Hydrogen foundation für die freundliche Genehmigung, Artikel und wissenschaftliche Grundlagen veröffentlichen zu dürfen, als auch anderen Instituten .