Was ist dran an dem Mythos?

Nichts hält sich länger als ein Mythos. Nichts wird mehr verändert als die Wahrheit, wenn sie nicht reissend genug ist, um die eigenen Ziele zu erreichen. Ob sich Otto Heinrich von Warburg im Grabe umdrehen würde, wenn er erfährt, wie man mit seiner Wahrheit umgegangen ist, weiss ich nicht.  Ob er sich ärgern würde, wenn man anstatt ihn mit seinem Namen Otto Heinrich von Warburg mit seinem entfernt verwandten Otto von Warburg, Botaniker, verwechselt wurde, weiss ich auch nicht.
Aber hier möchte ich das ehrenhafte Werk, wofür er ( Otto Heinrich von Warburg) mit dem Nobelpreis geehrt wurde in seiner korrekten Form darstellen.

O. H. von Warburg war auf der Suche nach eisenhaltigen Atmungsfermenen. Die Atmung der Zelle erweist sich als lichtabhängig. Warburg wurde es dadurch möglich, das Absorptionsspektrum der CO Verbindung des Atmungsfermentes zu ermitteln, das der Hämgruppe oder Cytochrom ähnelt. In den Zellen wird Glucose nicht vollständig zu C=2 oxidiert und endet als Milchsäure. (Laktat) . diese Leistung , d.h. die Entdeckung der Natur und des Atmungsferments erhielt er den Nobelpreis.

 

Die Cytochrom C Oxidase ist ein Atmungsferment. Kohlehydrate werden durch Verstoffwechslung in der Zelle in ein Glucosemolekül umgewandelt. und in den Mytochondrien in 4 Teilschritten oxidiert um dann in die ATP Produktions zu enden. Cytochrom C Oxidase pumpt Protonen (H+) über eine Membran und reduziert Sauerstoff zu Wasser. 2H + O = H2O.

Wit atmen um Sauerstoff der Cytochrom C Oxidase zuzuführen und das beim Zuckerabbau entstehende CO2 wieder los zu werden.

Tumorstoffwechsel Warburg versuchte, über die energieliefernden Reaktionen, die das ungehemmte Tumorwachstum versorgen, auch einen neuen Zugang zum Krebsproblem zu bekommen.

 

1923 erkannte er, dass Krebszellen große Mengen Glucose in Milchsäure umwandeln und offenbar die Fähigkeit gesunder Zellen verloren hatten, in Gegenwart von Sauerstoff die Glykolyse zu unterdrücken.

 

Otto H v Warburg hat die Hypothese aufgestellt, dass Tumore entstehen, weil die Energiegewinnung der Zelle gestört ist.  Von der DNA und der Mutation des Krebses, also der unkontrolliertem Wachstum des Krebses, die erst in den 50er Jahren entdeckt wurde, hatte er damals keine Ahnung.

 

 

Bis heute ist es noch nicht ganz klar, wie dieser Prozess wirklich abläuft. Die Fachwelt ist sich uneinig, aber einige Verbesserungen sind daraus entstanden, das darf man nicht vergessen. Auch dass die nicht erklärlichen Phänomene der Spontanheilung greifen ist Fakt, aber dies als eine für alle Krebserkrankungen verallgemein zu postulierende Heilung anzusehen, nützt eher dem, der die Nahrungsergänzungsmittel, die Geräte und die neuen Therapie verkauft.

 

Otto Heinrich v Warbug sah die Ursache der Krebsentstehung in einer irreversiblen Störung der Kontrolle der Atmung über die Gärung und machte 1950 die aerobe Glucolyse der Krebszellen zur Grundlage der Chemo - und Strahlentherapie

 

 

Ein gewisser Dr. Coldwell, der weder ein Mediziner ist noch sonstige Qualifikation nachweisen kann, behauptet, dass Krebs bei Zufuhr von Sauerstoff nicht überleben und deshalb auch nicht, wenn sie basisch ist. Sauerstoff ist aber sauer....und nicht basisch..  

 

Zusammengenommen sind die Aussagen, dass Krebs in basischem Milieu nicht überleben kann durch die "stille Post" verbreitet und verwässert worden. Dann hat jeder  von jedem abgeschrieben, weil es in den Kram passt und dadurch eine neue Industrie erfolgreicher gemacht wurde, insbesondere weil diese ja gegen die böse Pharmaindustrie ist.. Seit wann kann man Böses mit Bösem vernichten?

 

Meine These ist diese, dass durch den Ausgleich der oxidativen und reduzierenden Prozesse im Körper eher eine Verbesserung zu erzielen ist, als durch basische Ernährung und basisches Wasser (pH). Die Krebszelle ist sowohl basisch (7,1pH und höher) als auch  sauer. Die Umgebung der Zelle hat die Krebszelle (meist) so gestaltet, dass die direkte Umgebung sauer ist. Dr. Otto v Warburg hat damals  auch mit den damaligen Instrumenten nicht die Krebszelle selbst gemessen, sondern hat die Umgebung gemessen. Dies ist viele Jahrzehnte später nachgewiesen worden. Die Instrumente waren nicht dünn genug.

 

Später 2006 haben in Jena Wissenschaftler die zelle invitro über das Protein Frataxin, welches sie in die Mitochondrien einsetzten, mehr Sauerstoff durch die Krebszelle verstoffwechseln lassen. Die Zelle verlor die Fähigkeit, bösartige Geschwulste zu bilden. Der Tumor hört im Prinzip auf zu wachsen, wenn er gegen seinen Willen mehr Sauerstoff verbrennt. Bis heute ist es aber nicht bewiesen, dass man ohne Frataxin in ein Mitochondrium pflanzt, indem man einfach nur mehr Sauerstoff dem Körper gibt, dies erreicht.

 

 

Fakt ist auch, dass mehr schädigende Folgen durch die vermehrte Produktion von Hydroxyradikalen erreicht werden, als durch den Tumor selbst. Ich appelliere an den Ausgleich von Reduktion und Oxidation und die Neutralisation von Hydroxylradikalen als begleitende oder nachfolgende Therapie neben anderen Krebszellen ausmerzenden Therapien und natürlich für die prophylaktische Reduktion bei einem mehr oxidativ geprägtem Lebens und Ernährungsstil

 

Quellen: Universal Lexikon der Medizin,scienceblogs.de/weitergen/2009/01/otto-heinrich-warburg/