H2 für mehr Lebensqualität bei Patienten mit Strahlentherapie

Med Gas Res. 2011 Juni 7; 1 (1): 11. doi: 10.1186 / 2045-9912-1-11.

 

  

Auswirkungen des Trinkens von wasserstoffreichem Wasser auf die Lebensqualität von Patienten, die mit Strahlentherapie für Lebertumore behandelt worden sind.

  

 

Kang KM1, Kang YN, Choi IB, Gu Y, Kawamura T, Toyoda Y, Nakao A.

 

Informationen zum Autor: Abteilung für Herz- und Thoraxchirurgie, Universität Pittsburgh, Pittsburgh, Pennsylvania, USA. anakao@imap.pitt.edu.

 

  

HINTERGRUND:

  

Krebspatienten die eine Strahlentherapie erhielten, klagen häufig über Müdigkeit und Beeinträchtigung der Lebensqualität (QOL=Quality of life)). Viele Nebenwirkungen der Strahlentherapie werden vermutlich mit einem erhöhten oxidativen Stresslevel und Entzündungen in Verbindung gebracht, aufgrund der Erzeugung von reaktiven Sauerstoffspezies während der Strahlentherapie. Wasserstoff kann als ein therapeutisches medizinisches Gas verabreicht werden, hat antioxidative Eigenschaften und reduziert die Entzündung in Geweben. Diese Studie untersuchte, ob Wasserstoffbehandlung in Form von Wasser, welches mit molekularen Wasserstoff ergänzt wurde, die QOL bei Patienten, die Strahlentherapie erhielten, verbessert.

 

  

METHODE:

 

 

Eine randomisierte, Placebo-kontrollierte Studie wurde bei 49 Patienten die sich einer Strahlentherapie bei bösartigen Lebertumoren unterzogen haben, durchgeführt, um die Auswirkungen des Trinkens von wasserstoffreichem Wasser zu untersuchen,

   

Wasserstoffreiches Wasser wurde durch ein metallischen Magnesium-Stick in Trinkwasser erzeugt (Endwasserstoffkonzentration; 0,55 ~ 0,65 mm). Es wurde die koreanische Version des Tests der Europäischen Organisation für Forschung und Behandlung von Krebs des QLQ-C30 verwendet, um den allgemeinen Gesundheitsstatus und die QOL zu bewerten. Die Konzentration der Derivate von reaktiven oxidativen Metaboliten und die biologische Antioxidazionsenergie im peripheren Blut wurde beurteilt.

 

 

 ERGEBNISSE:

 

Die Einnahme von wasserstoffreichem Wasser nach 6 Wochen reduzierten die reaktiven Sauerstoff-Metaboliten im Blut ließen das Oxidationspotential im Blut gleichbleibend. Der QOL-Score während der Strahlentherapie wurde signifikant verbessert bei Patienten mit wasserstoffreiches Wasser im Vergleich zu Patienten, die Placebo behandeltes Wasser erhielten. Es wurde kein Unterschied in der Tumorreaktion auf Strahlentherapie bei den beiden Gruppen festgestellt.

   

FAZIT:

 Das tägliche Trinken von wasserstoffreichem Wasser ist eine potentiell neue, therapeutische Strategie um die QOL(Lebensqualität) nach Strahlenexposition zu verbessern. Die Einnahme an wasserstoffreichem Wasser reduziert die biologische Reaktion auf strahlungsinduzierten oxidativen Stress ohne die Tumorreduzierungswirkung zu beeinträchtigen.